WOHNRAUM MIT WASSERDAMPFKAMIN UND KATZENSPIELPLATZ
Dieser offen gestaltete Wohn-Essbereich einer Penthousewohnung in München strahlt eine elegante Leichtigkeit aus – geprägt von klaren Linien, sanften Farbnuancen und gezielt gesetzten Akzenten in tiefem Rot. Letztere setzen nicht nur optische Highlights, sondern schaffen auch eine stilvolle Verbindung zum vorhandenen Designersessel von Vitra sowie zu ausgewählten Lieblings-Dekostücken der Kunden.
Die ursprüngliche Möblierung wurde neu durchdacht und bewusst repositioniert, um den Raum luftiger, harmonischer und zugleich funktionaler zu gestalten. Ein zentrales gestalterisches Element ist die neu geschaffene Trockenbauwand, die nicht nur Flatscreen und Soundbar elegant integriert, sondern seitlich überraschend eine beleuchtete Bar verbirgt – ein dezentes, aber wirkungsvolles Detail. Für mehr Atmosphäre am Abend sorgen eigens integrierte Wandlampen, die den Raum in ein sanftes, wohnliches Licht tauchen und ihn trotz moderner Klarheit behaglich wirken lassen.
Ein echtes Statement-Piece ist die großformatige Fotografie „Salt Shapes“ des Künstlers Kevin Krautgartner. Aus dem Flugzeug aufgenommen, zeigen die Bilder von Salinenflächen nicht nur beeindruckende Farbverläufe, sondern wirken beinahe wie abstrakte Gemälde – perfekt in Szene gesetzt auf der Hauptwand des Wohnzimmers.
Besonders persönlich wird es mit dem eigens vom Kunden entworfenen Wasserdampfkamin, der geschickt in das Interior eingebunden wurde und nun als minimalistisches Designobjekt wirkt.
Auch die tierischen Mitbewohner kamen nicht zu kurz: Eine individuell gestaltete, stilvolle Katzenkletterwand wurde in das Design integriert, ohne die Ästhetik des Raumes zu stören – im Gegenteil, sie rundet das durchdachte Konzept charmant ab.

Einblicke
...IN DIE PLANUNG UND UMSETZUNG...
Eine der zentralen Herausforderungen dieses Interior Designs lag in der harmonischen Integration starker Farbakzente in einem sonst dezent gehaltenen Farbschema. Die intensiven Rottöne rund um den Vitra-Sessel und die Kunstwerke sollten gezielt Akzente setzen, ohne die ruhige, elegante Grundstimmung des Raumes zu stören – eine Balance, die viel Fingerspitzengefühl im Zusammenspiel von Materialien, Licht und Proportionen erforderte.
Gleichzeitig galt es die Katzenkletterwand in das durchdesignte, moderne Interieur zu integrieren – ein Aspekt, bei dem Funktionalität und Ästhetik oft im Widerspruch stehen. Die Lösung musste so umgesetzt werden, dass sie sich nahtlos in das Gesamtkonzept einfügt und als gestalterisches Element wirkt, nicht als technischer Fremdkörper.












